Foto: Thomas Möhring

Mit »Theater der Dinge 2016« setzt sich eine wichtige Tradition an der SCHAUBUDE BERLIN fort: Seit seiner Gründung 1993 bildet das Haus regelmäßig mit internationalen Festivals Tendenzen und Entwicklungen des zeitgenössischen Figuren- und Objekttheaters ab und brachte viele Künstler*innen erstmals nach Berlin.
Wenn die diesjährige Ausgabe die Digitalisierung ins Zentrum rückt, so zeigt das Festival abermals, wie diese faszinierende Theaterkunst gesellschaftliche Umbrüche mit ihrer einzigartigen Ästhetik widerzuspiegeln vermag.
Künstler*innen aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Katalonien, Polen, der Schweiz und Deutschland werden mit 23 Theatervorstellungen, Installationen, Performances und Ausstellungen in der SCHAUBUDE BERLIN und im Podewil dem Berliner Publikum eine große Bandbreite theatraler Entwürfe präsentieren.
Ich wünsche unserem neuen Team der SCHAUBUDE BERLIN ein aufregendes erstes gemeinsames Festival und eine Woche voller spannender Begegnungen.

Theater der Dinge 2016 is carrying on an important tradition of SCHAUBUDE BERLIN: since its foundation in 1993, the theatre has regularly reproduced trends and developments of contemporary puppet and object theatre during its international festivals, and has brought many artists to Berlin for the first time. In this year’s edition, digitalization takes centre stage with the festival showing once again how this fascinating theatre art is able to mirror social upheaval with its unique aesthetics. Artists from Belgium, Catalonia, Denmark, France, Great Britain, Italy, Poland, Switzerland and Germany will present a wide range of theatrical projects in 23 shows, installations, performances and exhibitions at SCHAUBUDE BERLIN and Podewil to the Berlin public. I would like to wish the new team at Schaubude an exciting first festival together and a week full of thrilling encounters.

Moritz van Dülmen
Geschäftsführer Managing Director ­
Kulturprojekte Berlin GmbH

„Digital ist besser“ sang vor 21 Jahren Tocotronic. Heute bewegen wir uns im Alltag wie in einem großen Figurentheater, in dem zunehmend Roboter und Cyborgs unser Leben beeinflussen. Gleichzeitig hat das Theater der Puppen, Figuren und Objekte in den letzten Jahren verstärkt mit digitalen Medien und virtuellen Wesen experimentiert. Welche Theaterform sollte also besser geeignet sein, den Phänomenen und Problematiken nachzugehen, die durch die Wechselbeziehungen von Mensch und Maschine im digitalen Zeitalter entstehen.
Der diesjährige Programmschwerpunkt von »Theater der Dinge« zeigt Inszenierungen, die sich an der Schnittstelle von Theater, Digitalität und Bildender Kunst bewegen und gegenwärtigen Fragen zu Globalisierung, Migration und Identität nachspüren. Zudem setzt das Festival seine Tradition fort, aktuelle Tendenzen und Entwicklungen des zeitgenössischen Figuren- und Objekttheaters aufzuzeigen.
Wir danken unseren Partnern, Förderern und Unterstützern, insbesondere der Lotto Stiftung Berlin, ohne deren Förderung dieses Festival nicht möglich gewesen wäre. Unserem Publikum wünsche ich vielfältige Eindrücke szenischer Versuchungen: analog und digital.

“Digital ist besser” (Digital is better) was sung by Tocotronic 21 years ago. Today, we go about our daily business as if we were in a big puppet theatre, where robots and cyborgs increasingly shape our lives. At the same time, puppet and object theatre have been experimenting more heavily with digital media and virtual beings over recent years. So what kind of theatre could possibly be better suited for tracking the phenomena and issues that arise from the interrelationships between man and machine in the digital age? This year’s programme of Theater der Dinge will shine a spotlight on productions that move across the interface between theatre, digitality and visual art, and that trace modern-day issues relating to globalization, migration and identity. What’s more, the festival is continuing its tradition of portraying current trends and developments of contemporary puppet and object theatre. We would like to thank our partners, sponsors and supporters, particularly Lotto Stiftung Berlin, without whom this festival would not have been possible. I would like to wish our audience a tantalizing theatrical journey full of diverse experiences: both analogue and digital.

Tim Sandweg
Künstlerischer Leiter Artistic Director
­SCHAUBUDE BERLIN

Das Festival wird gefördert von

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