salto.lamento
oder die nächtliche seite der dinge
Figurentheater
Berlinpremiere
Donnerstag, 16. Oktober, 20.00 Uhr
Ausverkauft
Eine Schublade öffnet sich. Geheime Botschaften entweichen ihr und locken Wesen, halb Tier, halb Mensch. Sie drängen in die Hinterzimmer der Erinnerung, wo ihnen ein vielgesichtiger Tod leichthändig und tänzerisch begegnet.
»Dieser surreale Bilderbogen ist ein wort- und schwereloser Tanz auf den Gräbern. Eine suggestive Meditation über die Metamorphosen des Vergänglichen… Gebannt, atemlos, fasziniert verfolgte das Publikum die grandiose poetische Totenbeschwörung.« (Schwäbisches Tageblatt)
»salto.lamento« führt in ein morbides Zwischenreich. Mitten aus der Lebenslust grinst der Verfall, und immer wenn der Tod scheinbar gesiegt hat, krabbelt neues Leben aus der Asche.
Frank Soehnle, einer der außergewöhnlichsten Figurenspieler, und die Musiker Johannes Frisch und Stefan Mertin, schufen aus der Beschäftigung mit Totentanz-Darstellungen in der Bildenden Kunst diesen theatralisch-musikalischen Reigen magischer Verwandlungen.